AMBERG.MUSEUM

...hinter den Spiegeln | Charlotte Vögele und
Ulrike Prusseit

20.08.2020 bis 04.10.2020


Das Kleid, die Bekleidung als reine Form und als Metapher für die Suche nach Identität und Ausdruck eines Selbstverständnisses ist eine Konstante im Werk der beiden Künstlerinnen. Wer bin ich? Wer will ich sein? Wie zeige ich mich?
Der Spiegel ermöglicht die Auseinandersetzung mit dem eigenen Abbild. Im Märchen hat der Spiegel aber auch magische Eigenschaften, ist ein Tor zur Offenbarung des Verborgenen, der Gegenwelt und lenkt den Blick hinter die Dinge.
Im Dialog zwischen den poetisch-verfremdeten Kleidobjekten aus Naturmaterialien von Charlotte Vögele und Ulrike Prusseits Menschen-Bilder, deren Protagonisten jedoch unwirklich und nicht aus Fleisch und Blut zu sein scheinen, eröffnen sich faszinierende Räume mit wechselseitiger Spiegelung und Rückspiegelung.

Vita Ulrike Prusseit

Ulrike Prusseit,
Foto: Felix Prusseit

Studium der Kunstpädagogik an der LMU München,
seit 1990 freischaffende Künstlerin – lebt und arbeitet in Starnberg, 
1999 Kunstpreis der Stadt Starnberg,
Initiatorin und Gründungsmitglied der OFFENEN ATELIERS, Starnberg, Pöcking, Feldafing,
Mitinitiatorin und seit 2013 Kuratorin der Ausstellungsreihe nah-fern, Schalterhalle des Kulturbahnhofs Starnberg (Prusseit/Kreye/Steglich),
Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft, des Kunstvereins Rosenheim und der Gedok München

Arbeitsgebiet
Malerei, Collage, Installation

 

Vita Charlotte Vögele

Charlotte Vögele,
Foto: Marco Hompes

1980-82 Studium an der Fachschule für Blumenkunst – Weihenstephan
1982-86 Arbeitsaufenthalt in Bozen/Italien
1987-2015 Lehrtätigkeit an der Fachschule für Blumenkunst
Mitglied der GEDOK (Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer)
Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler

Arbeitsgebiet
Objekte und Installationen aus Naturmaterialien

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